Sportzentrum Buchholz, Uster
DI-SA: 09:45 - 14:15, 15:00 - 19.30

Kunst

In Kooperation mit dem Zeughaus Uster zeigt das IZU im Wartebereich Bilder und Skulpturen von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und Umgebung. Geimpfte Personen können sich während ihrer 15-minütigen Beobachtungszeit an rund 50 Werken zeitgenössischer Kunst erfreuen.

Gegenwärtig finden sich die Bilder von Isabelle Ellenberger sowie die Skulpturen von Pascal Sturm in der umfunktionieren Sportanlage. Die Künstlerinnen und Künstler schätzen die Gelegenheit, mit ihren Werken das Impfzentrum aufzuwerten. Es wurde eine kleine Auswahl getroffen und die Kunstschaffenden erzählen, was es damit auf sich hat und ihnen besonders am Herzen liegt.

Bilder

Isabelle Ellenberger

Biographie

Isabelle Ellenberger widmete ihre Kunstplakatserie im Jahr 2016/17 dem Thema «Utopisches Uster». Bekannte Orte der Stadt werden auf ihren Bildern zu Schauplätzen für Fantastisches, Neues, Verrücktes, Unmögliches und vielleicht auch Zukünftiges. Ihre Inspirationsquelle ist der stadtplanerische Wandlungsprozess, in dem sich Uster befindet: «Dieser Aufbruchstimmung möchte ich durch meine Kunstplakate ein Gesicht geben. Uster hat neben seinen bestehenden Qualitäten, seinem Naherholungsgebiet, seiner Geschichte als Industrie- und Wasserstadt oder dem breiten Sportangebot, grosses Potenzial für mehr Urbanität, mehr Grünkultur und vielfältigeres kulturelles Leben.» Isabelle Ellenberger ist in Greifensee aufgewachsen, absolvierte ein Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich und arbeitete von 2006 bis 2015 als Lehrerin für Bildnerisches Gestalten an einer Fachmittelschule. Seit 2018 absolviert sie an der Pädagogischen Hochschule Zürich ein Konsekutives Masterstudium im Bereich Textiles und Technisches Werken und unterrichtet seither Ustermer Sekundarschüler im Fach Textiles Gestalten an der Sekundarschule Krämeracker. Ihre Laufbahn als Künstlerin startete sie vor fünfzehn Jahren mit dem Projekt «Kleinstformat» in einer Ausstellung im Kunstdach Uster. Weitere Ausstellungen in der Stadt Uster folgten, wie z.B. eine Jahresausstellung mit grossformatigen Wachsbildern im BIZ Uster 2016/17 und im Reformierten Kirchgemeindehaus 2018/19. Seit Februar 2015 arbeitet Isabelle Ellenberger als freischaffende Künstlerin in einem Atelier im Kulturzeughaus Uster

Zur Ausstellung

Mit der Gestaltung der Kunstplakate, die an acht Plakatstellen zwischen dem Stadthaus und der Villa am Aabach während eines Jahres zu sehen sind, bietet die Stadt Uster lokalen Kunstschaffenden eine prominente Plattform für ihre Arbeit. Die Ausstellung war die siebte Kunstplakate-Serie. Die Auswahl der Künstlerin oder des Künstlers trifft die Kulturkommission Uster. Bisher waren dies: 2009/10 köfer|hess, 2010/11 Michael Wissmann, 2011/12 Leto Meyle, 2012/13 Graphos, 2013/14 Martin Reukauf, 2014/15 Vitoria Pinto und Rhea und Robert Hess 2015/16.

Isabelle Ellenberger
Atelier 13, Zeughaus Areal, 8610 Uster
Tel. 079 762 46 51 | Mail: isa_ellenberger@bluewin.ch

Skulpturen

Pascal Sturm

Biographie

Pascal Sturm – geboren 1978, aus dem Berner Oberland – erlernte mit der Berufslehre als Forstwart den Umgang mit der Motorsäge, welche noch heute sein alleiniges Werkzeug darstellt. Schon früh wurden erste figürliche Schnitzereien entlang von Wanderwegen bekannt, was zu öffentlichen und privaten Aufträgen führte. Seit nun 20 Jahren entwickelte sich so die Motorsägeschnitzerei zu einem beruflichen Standbein. Motiviert durch die positive Resonanz und aus Neugierde, wo die Grenzen des Möglichen sind, entstanden erste freigelegte Knoten. Nach der Weiterbildung zum Förster (2005) und Auslandsjahren (bis 2007) wechselte Pascal Sturm 2009 vom Berner ins Zürcher Oberland nach Bäretswil. An den Schweizer Meisterschaften im Motorsägeschnitzen 2015 wurde durch ihn erst Mal an einem solchen Anlass ein abstraktes Kunstobjekt gezeigt. Nach der ersten Anfrage für eine Kunstausstellung begann sich Pascal Sturm 2017 intensiver den freigelegten Knoten in allen möglichen und schier unmöglichen Varianten zu widmen. Dabei kristallisierte sich der Begriff «Sturmische Knoten» als Kunstform heraus. Seit 2018 können seine Werke mehrfach jährlich an verschiedenen Ausstellungen bewundert werden.

Zur Ausstellung

Die Auswahl der Werke zeigen einen Querschnitt von Frühwerken bis zu «waldfrischen» Kreationen. Die Kombination von heimeligem Rohholz und neuen Formen, erschaffen ausschliesslich mit der Motorsäge, sollen in erster Linie begeistern. Die ausgestellten Objekte sind allesamt aus Bäretswiler Weisstanne geschnitzt und mit Leinöl nur leicht behandelt. Sie eignen sich dauerhafter für den Innenbereich.

Pascal Sturm
Tel. 076 578 76 78 | Mail: pascal@sturmschnitz.ch
Web: www.sturmschnitz.ch